In diesem Fall sollte das Kaninchen schnellstmöglich einen Tierarzt vorgestellt werden, besonders, wenn stärkere Blutungen zu beobachten sind.
Es liegt der Verdacht vor, dass ein großes Jungtier im Geburtskanal fest steckt oder vor dem Becken in der Bauchhöhle liegt und nicht in den Geburtskanal eintreten kann.
Ein absoluter Notfall liegt vor, wenn die Häsin schlapp und apathisch wird und/oder ein stinkender, blutig-schmieriger Scheidenausfluss auftritt.
Es besteht der Verdacht, dass sich ein oder mehrere tote Jungtiere in der Gebärmutter befinden. Dies ist ein potentiell lebensbedrohlicher Zustand für die Häsin! Ein Kaiserschnitt kann nötig sein, um das Leben der Häsin zu retten. Deshalb sollte schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden.
Mehr über Erkrankungen des weiblichen Kaninchens finden Sie im e-Book-Ratgeber “101 Fragen und Antworten zu Kaninchenkrankheiten, Band 2” von Cathrin Geissler, erschienen bei Geebooks.
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